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7. Ausarbeitung: Machines and Mindlessness S.8-12

In dem Ausschnitt des Textes „Machines and Mindlessness“ geht es um die Überprüfung des Zusammenhanges zwischen Stereotypen und dem Mindlessness-Verhalten.
Dafür wurden drei Experimente durchgeführt.

Das erste Experiment ist das bereits im Seminar besprochene Tutor-Tester-Evaluator-Experiment. Es bezieht sich auf Geschlechter-Vorurteile. Es wird angenommen, dass ..
a. dominantes Verhalten, welches von Männern gezeigt wird, besser aufgenommen wird
b. Kritik/ Bewertung, welche von Männern erfolgt, als kompetenter eingeschätzt wird
c. Frauen mehr über typische „Frauenthemen“ wie Liebe und Gefühle und Männer mehr über „Männerthemen“ wie Technik Bescheid wissen

Das Experiment erfolgt in drei Phasen. In der ersten Phase (tutoring Phase) spricht der Computer je in einer männlichen oder weiblichen Stimme über die Themen Liebe und Gefühle oder Computer und Technik. In der zweiten Phase (testing Phase) müssen die Testpersonen einen multiple-choice-test zu dem vorherigen Thema an einem zweiten PC ausfüllen. In Phase 3 (evaluator phase) wiederum gibt ein dritter Computer mit einer anderen männlichen oder weiblichen Stimme eine Beurteilung der Leistung sowohl der Testperson als auch des ersten Tutorcomputers.
Anschließend füllen die Testpersonen einen Fragebogen mit Stift und Papier aus.
Ergebnis der Studie war, dass sich die vorher aufgelisteten Stereotypen tatsächlich erwiesen haben. So wurde zB die weibliche Evaluatorstimme als unfreundlicher als die männliche eingeschätzt. Weiterhin wurden die weibliche Stimme als kompetenter beim Thema Liebe eingeschätzt und die männliche Stimme bei dem typischen „Männerthema“.

Das zweite Experiment bezog sich auf die Ethnizität. Hier mussten sich die Testpersonen in insgesamt acht Dilemma-Situationen hineinversetzen und eine von zwei Handlungsmöglichkeiten wählen. Nach ihrer ersten, vorläufigen Entscheidung sehen sie ein Video mit einer koreanischen oder kaukasischen Person. Diese erläutert ihre Argumente und ihre Meinung/Entscheidung zu dieser Situation. Im Anschluss müssen die Testpersonen anhand eines Fragebogens die Person aus dem Video bewerten und ihre eigene Meinung kund tun.
Ergebnis der Studie war, dass die Testpersonen mit der selben Ethnizität wie die Person aus dem Video diese als attraktiver, intelligenter und vertrauenswürdiger einschätzten.

In der dritten Studie wiederum ging es um Gruppenzugehörigkeit. Es wurden zwei conditions festgelegt, nämlich …
a. PC und Testperson sind in einem Team (blau). (Dies wird der Testperson vorher auch klar gemacht, zB erhält die Testperson ein blaues Band, während der Rahmen des PCs ebenso blau ist)
b. PC und Testperson sind nicht im selben Team (PC grün und Testperson blau)
Auch hier waren die Ergebnisse klar und deutlich. Die Testpersonen in der Team-Condition bewerteten den PC durchaus besser als diejenigen Testpersonen in der anderen condition.

Diese drei Experimente zeigen also deutlich, dass sich Menschen bei der Mensch-Computer-Interaktion unbewusst (mindlessness) auf soziale Handlungsmuster beziehen.

20.1.16 12:33

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