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4. Ausarbeitung: Ergebnisse der Studie (aus dem Seminar)

1. Gleichheit von Teamkollegen

In der im Seminar vorgestellten Studie ging es darum, die Versuchsteilnehmer mit einem Problem zu konfrontieren: Sie sollten sich vorstellen in der Wüste abgestürzt zu sein und nun um ihr Überleben zu kämpfen. Sie hätten 12 Items bei sich, die sie je nach Wichtigkeit ordnen sollten. Dafür sollten sie im ersten Schritt eine eigene Rangliste erstellen und im zweiten Schritt den Computer zu Rate ziehen. Jedoch gab es einen Unterschied zwischen den Versuchsteilnehmern. Einer Gruppe wurde der Computer als Teamkollege vorgestellt, der anderen Gruppe nicht ..

Das erstaunliche Ergebnis zeigte, dass die Gruppe, welche den Computer als Teamkollegen hatte, eine andere Einschätzung zu diesem abgab, als die Gruppe, welche dachte sie würde alleine arbeiten.
Die "Teammates"-Gruppe waren der Auffassung, der Computer wäre mehr wie sie selbst und hätte das Wüsten Problem in ähnlicher Weise wie sie selbst gelöst. Sie meinten die Informationen des Computers waren relevanter, hilfreicher und freundlicher, als die andere Gruppe dies einschätzte. Zudem waren die "Teammates" eher bereit ihr eigenes Ranking nach der Hilfestellung des Computers zu ändern - sie glichen ihr Ranking also dem des Computers an.

2. Die Persönlichkeit des Computers

In diesem Teil der Studie wurde ein ganz ähnlicher Versuchsaufbau verwendet. Allerdings wurden die Versuchsteilnehmer vorher in zwei Gruppen, je nach ihrer eigenen Persönlichkeit, eingeordnet: die jenigen mit einer starken, dominanten Persönlichkeit, und diejenigen mit einem eher schwächeren, gehorsamen Charakter. Die Hälfte der Personen aus jeder Gruppe wurde einem "dominaten" Computer, und die andere Hälfte einem "gefügsamen" Computer zugeteilt. Nun wurde untersucht, welche Auswirkungen der "Charakter" des PCs auf die Beurteilung der Gruppen hat.

In der Auswertung der Ergebnisse stellte sich heraus, dass die dominanten Personen sich eher mit dem dominaten Computer, und die eher fügsamen Personen sich mit dem fügsamen Computer identfizieren konnten. Die Versuchsteilnehmer schätzen Computer mit der "gleichen Persönlichkeit" als wesentlich kompetenter, intelligenter, hilfreicher und nützlicher ein. Wenn sich jedoch zwei Persönlichkeiten gegenüberstanden (als zB. eine dominate Person und ein fügsamer PC) waren die Versuchsteilnehmer der Meinung, dass ihre eigene Arbeit, also ohne den Computer, sogar besser war. Diese empfanden das Experiment auch weniger interessant und hatten weniger Spaß als die Gruppen, welche mit einem Computer mit "gleicher" Persönlichkeit arbeiten sollten.


Quelle: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://image1.masterfile.com/em_w/01/01/43/700-01014343em.jpg
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25.11.15 16:04

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