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8. Ausarbeitung: Can Robots Manifest Personalities?

Nach Jahren der Forschung, so die Autoren des Textes, sind Roboter schon langsam zum Teil unseres täglichen Lebens geworden. Sie werden kreiert, um bestimmte Stellungen und Aufgaben in unserem sozialen Leben zu übernehmen. Viele dieser Roboter sind deswegen sogenannte socially interactive robots. Sie müssen bestimmte Charakteristika erfüllen, so zB. die Gefühle ihres Gegenübers erkennen oder anspruchsvolle Dialoge führen.

Um zu erforschen, welchen Einfluss die "Persönlichkeit" eines Roboters auf seine Umwelt hat, haben die Autoren eine Studie ausgearbeitet. Dabei testen sie an Hand des social robots AIBO wie Menschen mit einer starken bzw. schwachen Persönlichkeit auf einen ebenso starken oder schwachen Roboter reagieren.

Die Forscher um Kwan Min Lee stellten dafür ein between-subject-design auf. Je ein intro- oder extrovertiertes AIBO Exemplar wurde einem eher schüchternen oder einem sehr selbstbewussten Probanden gegenübergestellt.

Ergebnis der Studie war, dass sich die jenigen Probanden mit einer starken Persönlichkeit lieber auf den Roboter mit der introvertierten Persönlichkeit einliesen. Andersherum bevorzugten die eher schüchternen Probanden den extrovertierten AIBO. Die selbe Kreuzung trat auch bei den Fragen nach der Intelligenz und der Attraktivität auf. Auch hier bewerteten die Probanden den Roboter besser ein, welcher eine andere Persönlichkeit besaß als sie selbst.

Ich persönlich empfinde dieses Ergenbis der Studie für erstaunlich, da in einer ähnlichen Studie zur Mensch-Computer-Interaktion (einer der CASA Studien) genau das Gegenteil erwiesen wurde. Dort fühlten sich die Probanden dem Computer mit der selben Persönlichkeit verbundener. Mich persönlich überrascht also, dass bei der Mensch-Roboter-Interaktion ein gegensetzliches Ergebnis gezogen wurde.

 

 

28.1.16 12:43, kommentieren

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7. Ausarbeitung: Machines and Mindlessness S.8-12

In dem Ausschnitt des Textes „Machines and Mindlessness“ geht es um die Überprüfung des Zusammenhanges zwischen Stereotypen und dem Mindlessness-Verhalten.
Dafür wurden drei Experimente durchgeführt.

Das erste Experiment ist das bereits im Seminar besprochene Tutor-Tester-Evaluator-Experiment. Es bezieht sich auf Geschlechter-Vorurteile. Es wird angenommen, dass ..
a. dominantes Verhalten, welches von Männern gezeigt wird, besser aufgenommen wird
b. Kritik/ Bewertung, welche von Männern erfolgt, als kompetenter eingeschätzt wird
c. Frauen mehr über typische „Frauenthemen“ wie Liebe und Gefühle und Männer mehr über „Männerthemen“ wie Technik Bescheid wissen

Das Experiment erfolgt in drei Phasen. In der ersten Phase (tutoring Phase) spricht der Computer je in einer männlichen oder weiblichen Stimme über die Themen Liebe und Gefühle oder Computer und Technik. In der zweiten Phase (testing Phase) müssen die Testpersonen einen multiple-choice-test zu dem vorherigen Thema an einem zweiten PC ausfüllen. In Phase 3 (evaluator phase) wiederum gibt ein dritter Computer mit einer anderen männlichen oder weiblichen Stimme eine Beurteilung der Leistung sowohl der Testperson als auch des ersten Tutorcomputers.
Anschließend füllen die Testpersonen einen Fragebogen mit Stift und Papier aus.
Ergebnis der Studie war, dass sich die vorher aufgelisteten Stereotypen tatsächlich erwiesen haben. So wurde zB die weibliche Evaluatorstimme als unfreundlicher als die männliche eingeschätzt. Weiterhin wurden die weibliche Stimme als kompetenter beim Thema Liebe eingeschätzt und die männliche Stimme bei dem typischen „Männerthema“.

Das zweite Experiment bezog sich auf die Ethnizität. Hier mussten sich die Testpersonen in insgesamt acht Dilemma-Situationen hineinversetzen und eine von zwei Handlungsmöglichkeiten wählen. Nach ihrer ersten, vorläufigen Entscheidung sehen sie ein Video mit einer koreanischen oder kaukasischen Person. Diese erläutert ihre Argumente und ihre Meinung/Entscheidung zu dieser Situation. Im Anschluss müssen die Testpersonen anhand eines Fragebogens die Person aus dem Video bewerten und ihre eigene Meinung kund tun.
Ergebnis der Studie war, dass die Testpersonen mit der selben Ethnizität wie die Person aus dem Video diese als attraktiver, intelligenter und vertrauenswürdiger einschätzten.

In der dritten Studie wiederum ging es um Gruppenzugehörigkeit. Es wurden zwei conditions festgelegt, nämlich …
a. PC und Testperson sind in einem Team (blau). (Dies wird der Testperson vorher auch klar gemacht, zB erhält die Testperson ein blaues Band, während der Rahmen des PCs ebenso blau ist)
b. PC und Testperson sind nicht im selben Team (PC grün und Testperson blau)
Auch hier waren die Ergebnisse klar und deutlich. Die Testpersonen in der Team-Condition bewerteten den PC durchaus besser als diejenigen Testpersonen in der anderen condition.

Diese drei Experimente zeigen also deutlich, dass sich Menschen bei der Mensch-Computer-Interaktion unbewusst (mindlessness) auf soziale Handlungsmuster beziehen.

20.1.16 12:33, kommentieren